21.06.2012, Erstes Industriepartnertreffen des Forschungsprojektes "SystOp Offshore Wind"

BTC-Teilprojekt „German Wind Power Plant Model“ veröffentlicht

Nach einem Jahr Forschungsarbeit im Projekt "SystOp Offshore Wind" wurden erste Ergebnisse auf einem Industriepartnertreffen am 7. Juni vorgestellt. Die 21. Etage des Weser-Towers in Bremen bot einen idealen Veranstaltungsort für Diskussionen rund um die Belange des Betriebs von Offshore-Windparks (OWP). Mit ca. 80 Metern entsprach die Höhenlage des Tagungsraumes ungefähr der Nabenhöhe eines Windrades.
 
„SystOp Offshore Wind“ befasst sich mit der Entwicklung eines Planungs- und Optimierungswerkzeugs zur systemumfassenden Optimierung des Leistungssystems Offshore-Windparks. Es ist ein Verbundprojekt mit den Verbundpartnern Hochschule Bremen, IZP Dresden, Universität Hamburg und BTC und bezieht verschiedene Akteure der Offshorewind-Branche als Industriepartner mit ein. Bei dem Treffen im Wesertower wurden diese Partner sowie weitere Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft nicht nur informiert über

  • das Leistungssystem Offshore-Windpark, als Kernstück der Organisations- und Prozessdarstellung für den Betrieb von OWP,
  • die Verknüpfung der Anforderungen an den OWP-Betrieb mit den Zielen der Zuverlässigkeit,
  • den Einsatz der Risikoanalyse "Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA)" zur Optimierung von Prozessen und
  • die Einsatzmöglichkeiten der Prozesssimulation,


sondern auch dazu eingeladen, in einem Workshop aktiv an der Identifizierung und Beschreibung von aktuellen Risiken im OWP-Betrieb mitzuarbeiteten. Weiterhin wurde das Verbundprojekt "EVW II - Erhöhung der Verfügbarkeit von Windenergieanlagen" und dessen Verknüpfung mit SystOp Offshore Wind vorgestellt.


 

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Veröffentlichung und Übergabe des BTC-Referenzprozessmodells „German Wind Power Plant Model“ (GWPPM) in erster Version. Das GWPPM enthält Referenzprozesse für alle Lebenszyklusphasen von Offshore-Windparks und stellt einen konkreten Ausgangspunkt für die planvolle und zielgerichtete Prozessoptimierung und -standardisierung dar. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren sich abschließend einig, dass die Optimierung von Prozessen und die Organisation des Gesamtsystems Offshore-Windpark ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum effizienten und zuverlässigen OWP-Betrieb ist.
 
Das Forschungsprojekt "SystOp Offshore Wind - Entwicklung eines Planungs- und Optimierungswerkzeugs zur systemumfassenden Optimierung des Leistungssystems Offshore-Windpark" wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.
 
Weitere Informationen sind unter www.systop-wind.de zu finden.




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