Fördermittel für das Forschungsprojekt i-Protect durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bewilligt!

BTC erforscht zukünftige Techniken für den kostengünstigen Netzschutz und für die effiziente Netzüberwachung

Seit dem 01.09.2012 erforscht BTC gemeinsam mit der Universität Dortmund und OFFIS (Institut für Informatik (Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik-Werkzeuge und -Systeme) sowie den Unternehmen H&S Hard- und Software Technologie, KoCoS und dem assoziierten Partner Beckhoff zukünftige Techniken für den kostengünstigen Netzschutz und für die effiziente Netzüberwachung mit Hilfe von Netzleitsystemen.
 
Die Durchführung des Forschungsvorhabens ist u.a. deshalb erforderlich, weil die heutige Netzschutztechnik durch die zunehmende Einspeisung dezentraler Stromerzeuger immer häufiger zu Fehlfunktionen neigt. Dieser Umstand kann dazu führen, dass im Falle von Störungen weitaus größere Teile des Netzes abgeschaltet werden, als für den Netzschutz bzw. die Netzsicherheit eigentlich erforderlich. Aus diesem Grund muss die Netzschutztechnik intelligenter werden, d.h., es wird ein adaptiver Netzschutz benötigt, der sich bestmöglich an die aktuelle Einspeisesituation und die vorliegenden Netzverhältnisse anpassen lässt.
 
Hinzu kommt, dass die heutigen Netzschutzanlagen sehr teuer sind, da sie nicht auf Standard-Plattformen aufbauen. Um zu demonstrieren, dass kostengünstige Lösungen ebenso gut, sicher und gleichzeitig flexibler sein können, wird im Laufe des Projekts eine auf Standard-Hardware des Herstellers Beckhoff basierende Lösung aufgebaut.
 
BTC trägt durch den Bau einer Monitoring- und Konfigurationsanwendung für den Netzschutz sowie durch das Einbringen umfangreichen Experten-Know-hows in die für die Netzschutzkomponente benötigte Software-Architektur maßgeblich zum Gelingen des Projekts bei, das noch bis zum 31.08.2015 läuft. Durch die Teilnahme an „i-Protect“ hat BTC zum einen den Vorteil, durch die enge Vernetzung mit Forschern und Praktikern aus den technologischen Bereichen der Energiewirtschaft einen konstanten Zugang zu den neusten Forschungserkenntnissen in diesem Gebiet des Smart Grid sicherzustellen und erhält außerdem die Möglichkeit, die kontinuierliche entstehenden Projektergebnisse im Zuge der eigenen Produktentwicklung zu nutzen.




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