SAP S/4HANA für Kommunen

Neue Softwaregeneration SAP S/4HANA für Kommunen

Vielfältige kommunale Aufgaben, vielfältige Software Lösungen?

Genauso groß wie die Aufgabenvielfalt der Kommunen ist auch die Vielfalt der Software-Lösungen, die im Zuge der Aufgabenerledigung zum Einsatz kommt.

Die Frage, ob hierfür Standardsoftware Verwendung findet oder nicht, stellt sich den Kommunen schon seit Jahrzehnten. Einerseits spricht die Individualität der kommunalen Aufgaben für spezielle Lösungen je nach Branche. Andererseits ist es vor dem Hintergrund des technologischen Wandels und den daraus resultierenden neuen Aufgaben und Herausforderungen (Stichwort Digitalisierung) sowie den steigenden Datensicherheitsgründen wichtiger denn je technologisch „am Puls der Zeit“ zu sein. Insbesondere für verwaltungskritische Anwendungen – solche, die die essentiellen Abläufe unterstützen - ist die Gewährleistung von Support und die Verfügbarkeit regelmäßiger Aktualisierungen durch den Softwareanbieter unabdingbar.

ERP - Enterprise Ressource Planning birgt ungenutztes Potential

Die beschriebene Vielfalt der Aufgaben und Lösungen, oftmals gepaart mit einer komplexen Organisationsstruktur, die strategische IT-Ansätze zusätzlich erschwert hat, mag eine der Ursachen sein, dass das Thema „ERP – Enterprise Ressource Planning“ im kommunalen Umfeld bislang eher unterrepräsentiert war. Aktuell nutzen viele Kommunen SAP ausschließlich im Finanzwesen, allenfalls ergänzt um das Personalwesen. Dagegen ist eine ganzheitliche Nutzung im Sinne des ERP-Gedankens, d.h. Finanzwesen – Personalwesen – Materialwirtschaft eher die Ausnahme, obwohl sich hier noch viel digitales Potential heben lässt.

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SAP S/4HANA für die öffentliche Verwaltung

Ihre Strategie für die digitale Transformation – schlankere Prozesse,
schnellere Entscheidungen, neue Geschäftsmodelle.

SAP-Technologie SAP S/4HANA eröffnet neue Möglichkeiten

Eine für alle: Die Veränderung der SAP Strategie hat das Ziel, die Komplexität der SAP Software zu reduzieren. Mit einer neuen Softwaregeneration um die In-Memory-Datenbank HANA und die darauf ausgerichteten Anwendungen, wie die neue Produktlinie SAP S/4HANA, eröffnet SAP den Kommunen völlig neue Möglichkeiten. SAP S/4HANA ist jedoch nicht nur eine neue Produktlinie der SAP, sondern gleichzeitig eine Möglichkeit, die Systemlandschaft drastisch zu vereinfachen. Für die aktuelle Software SAP ERP 6.0 läuft die Standardpflege im Jahr 2025 aus.

Dabei ist „ERP“ bei SAP keine Neuheit, sondern birgt in der neuen Generation nur wesentlich mehr Vorteile: Mit SAP S/4HANA entfallen jetzt die Hürden für neue innovative und integrierte Nutzungsszenarien. Sei es die moderne Hochleistungs-Architektur, die nun mit der entsprechenden Power ausgestattet ist, oder das völlig überarbeitete stark vereinfachte Datenmodell, das die Abbildung aller Prozesse in einem System ermöglicht, oder die neue moderne intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche, die auch über mobile Endgeräte genutzt werden kann.

Trend zur integrierten Standardsoftware

Im Hinblick auf die aktuelle Vielfalt der kommunalen Software-Lösungen unterstreichen und unterstützen die neuen Möglichkeiten der SAP-Software den Trend hin zur Standardsoftware. Bisherige Vorbehalte bezüglich Benutzeroberfläche, die Abbildung spezifischer Verwaltungsprozesse oder fehlende bzw. abweichende Funktionalitäten zu althergebrachten Branchenlösungen, treten immer mehr in den Hintergrund. Hier eröffnet SAP S/4HANA neue Möglichkeiten, denn mit der neuen SAP Lösung lässt sich eine kommunale Organisation konsequent auf digitale Prozesse ausrichten.

Im deutschen Kommunalmarkt ist bei Großkommunen (> 100 TSD Einwohner) SAP mit seiner Softwaregeneration (SAP ERP) Marktführer mit ca. 65 %. Für die speziellen Branchenausprägungen, mittels derer die Anforderungen des Doppischen Haushaltsrechts abgebildet werden können, stellen SAP und SAP-Partner zusätzliche Funktionalitäten zur Verfügung. Dies gilt zunehmend auch für die Vielfalt der sehr speziellen, kommunalen Einnahmen und Ausgaben. Mit einer schnittstellen- und redundanzfreien Standardlösung können alle Anforderungen abgedeckt werden.

Der richtige Ansatz: „Brownfield“ oder „Greenfield“?

Im Zuge der digitalen Transformation steht jetzt eine Vielzahl an SAP-Anwendern im öffentlichen Sektor vor der Frage, ob Verwaltungsprozesse komplett neu definiert oder die alten Prozesse zunächst übernommen werden sollten. Doch wann ist welcher Ansatz zu präferieren?
Brownfield-Ansatz
Migration der alten Prozesse: Der Brownfield-Ansatz („der Acker“) entspricht einem Upgrade oder einer Migration: Sämtliche (auch historische) Stamm- und Bewegungsdaten, individuelle Konfigurationseinstellungen und (Programm-)Erweiterungen und somit auch die Prozesse werden in die „neue Welt“ transformiert – sowohl die guten als auch die weniger guten Prozesse.
Greenfield-Ansatz
Neustart auf der "grünen Wiese": Der „Greenfield-Ansatz“ steht für einen Neuanfang und entlässt alten „Ballast“, der sich in den letzten Jahren oder gar Jahrzehnten angesammelt hat. Dieser Ansatz ist eine gute Gelegenheit zum Standard zurückzukehren. Er ermöglicht dadurch die vollumfängliche Nutzung von kommenden Innovationen und bietet die Chance auf neue und schlankere Prozesse.

Trotz Digitalisierung: Ein schlechter Prozess bleibt ein schlechter Prozess

Bei vielen kommunalen Kunden ist SAP schon seit einiger Zeit im Einsatz – sei es auf Basis der vor ca. 15 Jahren ausgelieferten „Musterlösung Doppik“ oder als individuelle Projektlösung. Beide Ansätze haben zu SAP-Systemen geführt, die in vielen Bereichen sehr speziell ausgeprägt worden sind, wobei dies teilweise mit einer Veränderung des SAP-Standards einhergegangen ist. Die Erfahrungen zeigen, dass nicht nur der Aufbau, sondern auch der Unterhalt solcher Erweiterungen mit hohen Investitionen verbunden sind. Hinzu kommt, dass die ursprünglichen Gründe für die Erweiterung mittlerweile häufig obsolet sind oder sich der SAP-Standard schlicht weiterentwickelt hat.

Wie lautet unsere Empfehlung für Sie?

Ein schlechter Prozess bleibt ein schlechter Prozess. Daher ist eine Lösung in Richtung SAP S/4HANA im Sinne eines Brownfield-Ansatzes wenig sinnvoll.

Ärgern Sie nicht länger über suboptimale Prozesse, die ohnehin optimiert werden müssen!

Aber muss es wirklich die „grüne Wiese“ gemäß eines Greenfield-Ansatzes sein, innerhalb dessen alle Prozesse neu erfunden werden? Unsere Erfahrung setzt dabei auf einen Mittelweg, um den Greenfield-Ansatz mit dem Einsatz eines modernen, SAP S/4HANA-fähigen Templates zu paaren und selektiv eine Auswahl von Altdaten, Prozessen und Eigenentwicklungen bzw. Add-Ons zu übernehmen.

Sie sparen mit diesem Vorgehen Zeit und Kosten und gewinnen im Hinblick auf die Nutzung von möglichst viel Standardfunktionalität signifikante Verbesserungen.

Unsere Leistungen

Wir bieten Kunden und Interessenten Workshops zum Thema S/4HANA an. Diese werden speziell an Ihre jeweiligen Anforderungen angepasst. Darüberhinaus wird im Rahmen eines Vorprojekts eine Machbarkeits- und Vorgehensstudie zur Einführung von SAP S/4HANA erstellt. Ziel Studie ist es, die unterschiedlichen Lösungsansätze für die SAP S/4HANA-Transition hinsichtlich ihrer Durchführung zu überprüfen, die Risiken zu identifizieren und Erfolgsaussichten unter den gegebenen Rahmenbedingungen abzuschätzen.

Orientierungs-workshop
► Status Quo – bestehende SAP Systemlandschaft / geplante (SAP-)Projekte
► SAP S/4HANA – Kurz-Überblick und technologischer Hintergrund
► SAP S/4HANA – Enterprise Management (Finanzen, Logistik, HCM)
► Charakterisierung wesentliche Unterschiede SAP ERP vs. SAP S/4HANA
► Umgang mit Eigenentwicklungen und Add-On‘s
► Der richtige Transformationsansatz: Greenfield vs. Brownfield
► Handlungsempfehlungen für geeignete Vorprojekte
► Skizzierung einer möglichen Roadmap
Vorprojekt
► Analyse und Bewertung der technischen Ausgangssituation
► Analysen und Bewertungen der betrachteten Lösungsansätze
► Analyse und Bewertung der vorhandenen Geschäftsprozesse (Abgleich gegen SAP S/4HANA Best Practice Prozesse) und Aufzeigen der Optimierungspotentiale unter SAP S4/HANA, auch unter Beachtung der internen und externen Schnittstellen
► Empfehlung für das Vorgehen im Projekt dokumentierten Chancen und Risiken
► Vorschlag einer Roadmap (Einführungs- bzw. Umstellungsszenarien) für die SAP S/4HANA Transition

Die kundenindividuelle Ausgestaltung des Vorprojekts erfolgt im Rahmen der gemeinsamen Projektplanung und orientiert sich an Ihren Anforderungen.
Einführung SAP S/4HANA
Bei der eigentlichen Transition wird die situationsgerechte und kundenindividuelle Planung und Durchführung gemäß dem gewählten Transformationsansatz durchgeführt.

Unsere Referenzen 

Wie auch Sie mit uns durchstarten!

Nachdem sich anfangs viele Kommunen noch recht zögerlich mit der SAP S/4HANA-Thematik befasst haben, ist seit Mitte 2018 festzustellen, dass der Bedarf und die Nachfrage nach Beratung sichtlich steigen. Insbesondere überwiegt die Unsicherheit hinsichtlich „wie sieht der Weg dorthin aus?“ - aber auch die Frage nach den Kosten ist nach wie vor ein großes Thema.

Umso wichtiger für uns, Sie mithilfe unserer Leistungsbausteine entlang der gesamten Wegstrecke mit fundierten Beratungsleistungen in die neue Welt von SAP S/4HANA zu führen. Als zertifizierter SAP-Goldpartner und Partner der ITEOS sind wir zudem Ihr kompetenter Ansprechpartner in Sachen Lizenzen, Beratung und Schulung.

 

ITEOS          Kommunalmaster®Doppik Kommunalmaster®SteuernAbgaben
Viele unserer Kunden setzen auf die ITEOS-Kommunalmaster-Produkte. Der Kommunalmaster®Doppik enthält eine Vielzahl von funktionalen Erweiterungen bzw. Zusatzentwicklungen und wurde ebenfalls auf Basis der Musterlösung Doppik entwickelt. Für diese Kunden wird nach heutiger Planung frühestens ab 2021 der neue „Kommunalmaster4/HANA“ zur Verfügung gestellt. Der Kommunalmaster®SteuernAbgaben (KM-StA) ist bereits unter SAP S/4HANA lauffähig.
BTC erhält exzellente Auszeichnung für SAP-Hosting
PAC zeichnet die BTC AG als exzellenten Anbieter von SAP S/4HANA-bezogenen Dienstleistungen in Deutschland und der Schweiz aus. Der PAC RADAR dient der ganzheitlichen Bewertung und Einordnung führender ITK-Services-Anbieter in lokalen Märkten.
Volker Kasig
Business Development Manager

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