Mitarbeiter-Storys 

BTC Persönlich 

BTC steht für gelebte Vielfalt und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten. Wir haben verschiedene Kollegen interviewt und geben hier den spannenden und persönlichen Geschichten dahinter ein Gesicht.

Miriam  einmal Nippon und zurück

„Arbeit ist das ganze Leben“ – so überschrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung einen Artikel über die Arbeitskultur in Japan. Unsere Kollegin Miriam sieht das ein wenig differenzierter: „Natürlich ist die Arbeitswelt eine andere als bei uns“, sagt sie, „aber auch in Japan verbringen die Väter gerne Zeit mit ihren Familien.“ Sie kennt die Mentalität der Asiaten aus eigener Erfahrung. Bereits während des Studiums der Japanologie und BWL interessierte sie sich für die Säulen des japanischen Beschäftigungssystems und veröffentlichte ihre Forschungsergebnisse mit dem Titel „Senioritätsprinzip in Japan“. Nach ihrem Studium war sie viele Jahre im Fernen Osten tätig. „In ausländischen Unternehmen in Japan – so habe ich bei einem deutschen Automobilzulieferer gearbeitet – herrscht allerdings ein anderer Wind als in den japanischen Firmen, die ihre Mitarbeiter noch immer fast rund um die Uhr an sich binden.“

„Anspruchsvolle Aufgaben motivieren mich sehr. Ich freue mich, dass ich bei der BTC stets vor neuen Herausforderungen stehe."
Miriam, Controllerin

Zurück aus Japan arbeitete Miriam im Rheinland und in Süddeutschland, bevor es sie in ihre Heimat in den Norden und zur BTC zog:

„Nach zwanzig Jahren in der Ferne bin ich 2013 zurück in meine Heimat gekehrt. Es liegt mir viel daran, das erworbene Wissen und die vielen Erfahrungen im In- und Ausland hier gewinnbringend einzusetzen. Darüber hinaus genieße ich die Nähe zu meiner Familie.“

Sie wurde bei BTC sehr gut aufgenommen und meint, sie sei nach vielen aufregenden Jahren privat und beruflich angekommen. Als Controllerin gilt ihre Aufmerksamkeit sowohl den Details als auch dem großen Ganzen. Sie trägt viel Verantwortung, hat aber auch ihre Gestaltungsmöglichkeiten und Freiräume: „Diese Kombination macht den Job reizvoll“, erzählt uns Miriam.

Und wann ist ein Arbeitstag ein guter Arbeitstag? „Wenn ich auf meine Fragen die passenden Antworten gefunden habe und die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen erfolgreich verlaufen ist.“

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Michel  Entwicklung mit Handicap

Codes und Absätze? Erkennt er nicht: Er ist von Geburt an blind. Das meiste passiert ohnehin im Kopf unseres Azubis Michel. Er selbst beschreibt es als das „Hackerdenken“: „Ich frage nicht ‚Was ist das?’, sondern eher ‚Was kann ich damit alles anstellen, wofür es vielleicht nicht unbedingt gedacht ist?’“ Dieses „andere Denken“ brachte ihn zu HTML, über ein Schulpraktikum zu C# und schließlich zur Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei BTC.

Bereits kleine Hilfestellungen bringen große Unabhängigkeit: Mit der Software "Screenreader" kann sich Michel E-Mails und Codes vorlesen lassen oder sie selbst über eine sogenannte Braillezeile ablesen. Damit ist er nicht nur unabhängig, sondern auch flexibel: Er liest, schreibt und programmiert sich mit höchster Selbstverständlichkeit durch den Alltag.
"Es gibt recht praktikable Lösungen – man muss bloß einen Arbeitgeber finden, der mitzieht."

Die Unterschiede zu anderen Arbeitsplätzen fallen kaum auf, bis auf die Braillezeile, die vor der Tastatur liegt. Im Erdgeschoss, wo sich Michels Arbeitsplatz befindet, findet er sich gut zurecht – auch ohne seinen Langstock. „In den oberen Stockwerken bin ich öfter auf Hilfe angewiesen“ mit einem eingespielten Team ist aber auch das kein Problem.

"Seit meinem Praktikum hier bei BTC weiß ich, dass ich unbedingt Software entwickeln will – hier bekomme ich die Möglichkeit dazu."
Michel, Azubi im Bereich Anwendungsentwicklung 

Michel ist von Geburt an blind und kann lediglich zwischen hell und dunkel unterscheiden. Davon lässt er sich allerdings nicht einschränken – weder im Job, noch im Privaten. Er spielt seit Jahren Schlagzeug und Bassgitarre steht als nächstes auf der Liste. IT war anfangs nur ein Hobby, später wurde es zu seinem Beruf. Auch außerhalb der inklusiven Ausbildung schraubt und bastelt er gern an PC´s. „Zum Zeitvertreib“, wie er sagt. Schon in der Grundschule sammelte er darin erste Erfahrungen. Nach Gesprächen auf einer Jobmesse und zwei Praktika bei BTC war klar: Michel hat das Zeug zum Fachinfomatiker für Anwendungsentwicklung.

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Nicole-Denise  Mut zur Veränderung


Lebenswege verlaufen selten gerade. Das ist eine Chance, sagt man bei BTC. Unsere Kollegin Nicole-Denise aus der Personalentwicklung ist selbst das beste Beispiel dafür.

„Der Wandel ist der Motor des Lebens“, sagt Nicole-Denise. Anfang der 1990er Jahre kommt sie als Physiotherapeutin in den Norden. Ein schöner Beruf – aber für sie keiner auf Dauer. Sie will umsatteln, sich weiterentwickeln und neuen Schwung in ihr Arbeitsleben bringen. Kurz vor der Jahrtausendwende entscheidet sie sich für eine Umschulung zur Informatikkauffrau. Schon bald zieht der erste Computer bei ihr ein. „Heute würde man sagen: Steinzeit“, lacht sie. Aber sie merkt, dass sie auf dem richtigen Weg ist. „Die IT-Branche begann mich immer mehr zu interessieren.“ In Jever arbeitet sie zehn Jahre als Business Consultant in einem Software-Entwicklungsunternehmen.
„Wenn man etwas verändern will, muss man es einfach anpacken – und aus der Komfortzone heraustreten.“
Nicole-Denise, Personalentwicklerin

Kein Zweifel: Zielstrebigkeit zählt zu Nicole-Denises herausragenden Eigenschaften. „Wenn ich etwas verändern will, packe ich die Gelegenheit beim Schopf.“ Seit 2010 lebt sie nun in Oldenburg und liebt die Stadt von ganzem Herzen: „Durchaus Großstadt, trotzdem beschaulich, viel Grün, viel Kultur – einfach Lebensqualität pur.“ Nach einer Weiterbildung zur IT-Business-Managerin landet sie als Projektmanagerin bei BTC.

Ihre Erfahrung und ihre Menschenkenntnis bringt sie mittlerweile in das Team Führungskräfte- und Mitarbeiterentwicklung bei uns ein. Sie sieht Potenziale, erkennt Chancen und weiß – mitunter aus eigener Erfahrung – genau, wie Weiterentwicklung funktioniert. „Brennt jemand für seinen Job – das ist die entscheidende Frage, wenn es um seine Perspektiven geht“, sagt sie. Wenn ja, werde die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter in seinen Stärken bestätigt und individuell gefördert. Jeder Mensch ist anders und das müsse man sehen. Brüche im Lebenslauf stünden Erfolg keinesfalls im Weg. Im Gegenteil: „Die Unterschiedlichkeit der Beschäftigten ist letztlich ausschlaggebend für die Zukunft des Unternehmens.“

Kathrin
„Wenn man merkt, dass man etwas bewegen kann, macht es einfach Spaß!“
Hier das Interview mit Kathrin lesen

Konntest du mit dem Job bei der BTC AG auf dein Studium aufbauen und gelernte Inhalte nutzen?

Weder in meinem Studium oder meiner Ausbildung habe ich etwas mit IT gemacht. Ich habe erst eine Banklehre abgeschlossen und dann Wirtschaftspsychologie mit BWL studiert. Ich bin also eine klassische Quereinsteigerin. Das strukturierte Arbeiten und die Selbstorganisation, die ich im Studium gelernt habe, haben mir sehr geholfen. Und der Psychologie-Anteil hilft mir sowohl bei dem Umgang mit unseren Kunden aber auch in der Zusammenarbeit mit meinen Kollegen (w/m/d).

 

Wie kann man sich einen typischen Arbeitsalltag im Vertrieb der BTC AG vorstellen?

Bei mir ist kein Tag wie der Andere. Häufig weiß ich gar nicht wie meine Woche aussehen wird. Gerade das macht meinen Job spannend.

Ich bin bei den Kunden, in Workshops aber auch bei Netzwerkveranstaltungen dabei. Bei den Kunden entstehen in den Terminen dann neue Aufgaben. Veranstaltungen und Workshops müssen vor- und nachbereitet werden. Insgesamt ist es einfach super unterschiedlich: Ausschreibungen, Angebote, Kundentelefonate und -besuche, Projekte, Deadlines und der Austausch mit Kollegen (w/m/d).

Zu meinem Arbeitsalltag gehört auch eine gewisse Reisetätigkeit, die man mögen sollte. Ich bin viel bei unseren Kunden vor Ort, in meinem Büro in Münster, aber auch viel an einem unserer Standorte in Deutschland. Es kann sein, dass ich die ganze Woche unterwegs bin oder auch fast gar nicht. Manchmal bin ich auch im Home-Office. Ich bin da aber sehr flexibel und kann es mir weitestgehend selbst einteilen. Natürlich immer in Abstimmung mit den Kunden und meinen Kollegen (w/m/d).

 

Nach deinen fast 5 Jahren bei der BTC AG, wie schätzt du das kollegiale Umfeld ein?

Das kollegiale Umfeld gefällt mir richtig gut. Wir unterstützen uns sehr! Gerade als Quereinsteigerin brauchte ich die Unterstützung meiner Kollegen (w/m/d) und darauf konnte ich mich auch immer verlassen. Auch die Zusammenarbeit mit den Business Units ist super. Wenn man engagierte Kollegen (w/m/d) hat und selbst engagiert ist, kann man etwas bewegen, dass macht einfach Spaß. Wenn man dann im Ergebnis Projekte für die BTC gewinnt und diese erfolgreich umsetzt, ist es natürlich das Beste was passieren kann. Es macht mir einfach super viel Spaß hier zu arbeiten.

 

Hast du abschließend 3 Dinge, die dich an deinem Job reizen.

Die Abwechslung, der Kontakt zu den Menschen und mein Team!

Steffen
Ein Weg vom Masteranden zum Teamleiter.
Hier das Interview mit Steffen lesen
Du arbeitest im Bereich des Prozessmanagements: Was kann sich ein Außenstehender darunter vorstellen?
Es ist ein sehr umfangreicher Bereich, mit dem jeder – wenn auch meist unbewusst – in seiner täglichen Arbeit Berührungspunkte hat. Es ist ein Querschnittsthema, das immer das gesamte Unternehmen betrifft. Dementsprechend vielfältig sind auch die Einsatzgebiete. Im Prozessmanagement geht es um die Identifikation, Dokumentation und Verbesserung von verschiedensten Prozessen. Die Kernkompetenzen unseres Teams liegen dabei insbesondere in der Automatisierung. Hierbei sind wir sehr flexibel bei der Wahl von Technologien, beraten möglichst ganzheitlich und bieten kundenspezifische Lösungen an.
Es ist insgesamt ein sehr breites Aufgabengebiet trotz teils kleiner Projekte. Es wird bei uns und den Kunden immer beliebter, schnellere und kürzere Projekte voranzutreiben, bei denen man teils nach vereinzelten Tagen etwas sehen kann. Das macht einfach Spaß.

Und wie sieht deine aktuelle Stimmung im Beruf bzw. im Unternehmen nach 8-jähriger Unternehmenszugehörigkeit aus?
Derzeit herrscht eine gute Stimmung bei mir und auch im Team. Wir haben aktuelle Themen, die sehr interessant sind und an denen Interesse seitens unserer Kunden herrscht. Insgesamt ist das Thema Prozessautomatisierung sehr nachgefragt und die „Hype-Themen“ wie Robotic Process Automation und Chatbots laufen momentan sehr gut an. Wir sind dadurch gut ausgelastet, haben aber trotzdem noch Spaß an der Arbeit und sind zufrieden.
Bezogen auf das Unternehmen finde ich, dass sich eine positive Veränderung über die Jahre aufzeigt. Wir haben uns stark weiterentwickelt und gerade in der internen Kommunikation und dem Arbeitsklima sind wir gut aufgestellt. Ich finde auch, dass wir insgesamt moderne Unternehmensstrukturen aufweisen, in denen viele Teams Freiheit in der Art der Erledigung ihrer Aufgaben haben.

Wenn du zukünftig auf deine Arbeit schaust, gibt es ein Traumprojekt, welches du gerne umsetzen würdest?
Ein bestimmtes thematisches Projekt oder einen Kunden habe ich nicht im Kopf. Ich würde jedoch gerne ein größeres Projekt zusammen mit meinem ganzen Team umsetzen. Gerade in der Vergangenheit war es oftmals so, dass jeder von uns in sehr unterschiedlichen Projekten und bei verschiedenen Kunden im Einsatz war und wir daher nicht zusammen an einem Projekt arbeiten konnten. Mit einem gemeinsamen Projekt würden wir somit auch die Chance bekommen, die Verantwortung für die gesamte Projektorganisation übernehmen zu können. Es würde uns aus meiner Sicht auch helfen zu sehen: Wie gut arbeiten wir zusammen und wo fehlt vielleicht noch etwas, um uns so einfach noch besser aufstellen zu können.
Recruiting-Team
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