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Der Countdown läuft: SAP-Systemanpassungen durch den Brexit

Am 31.12.2020 wird Großbritannien die EU verlassen

2021 wird aus vielerlei Sicht ein sehr spannendes Jahr. Bereits seit dem Votum der Briten im Jahre 2016 beschäftigt uns alle der Brexit. Trotz knappen Ergebnis steht es fest: Der EU-Austritt der Briten. Großbritannien ist ab 1. Januar 2021 nicht mehr Mitglied der Europäischen Union und damit ein Drittland.

Seither wird darüber verhandelt und beratschlagt, unter welchen Umständen Großbritannien die EU verlassen wird: die Arbeitsgrundlage für eine Umstellung der Systeme bleibt aber der harte Brexit.

Neben vielen anderen Auswirkungen betrifft ein Austritt auch die Nutzung Ihres ERP-Systems. Nach dem Ende der Übergangsfrist am 31.12.2020 wird Großbritannien nicht mehr als Mitgliedsstaat der EU behandelt werden dürfen. Unternehmen, die SAP verwenden, müssen sich auf Veränderungen und Anpassungen im SAP einstellen. Die in den SAP-Systemen durchzuführenden Veränderungen betreffen konkret sowohl die Systemkonfiguration und Stammdaten als auch das Reporting und ggf. Formulare. Ebenfalls sind Transaktionsdaten sowie Detailprozesse anzupassen.

Gerne informieren wir Sie bereits jetzt über einige anstehende Änderungen, die Sie in Ihrem System vornehmen sollten.
Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen sowohl bei der Identifizierung der für Sie relevanten Punkte, als auch bei der Umsetzung am System.
Mit BTC sind Sie zeitnah richtig aufgestellt und für die Zukunft gut vorbereitet.

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Die Beschreibung der notwendigen folgenden Anpassungen kann nur einen Teil dessen darstellen, was der Austritt Großbritanniens für die SAP-Systeme von Unternehmen bedeutet. Wichtig ist, dass zunächst einmal die notwendigen Maßnahmen erkannt werden.

  • Vertrieb & Distribution 
    In diesem SAP-Systembereich sind Anpassungen im Formularwesen und in der Preisgestaltung sowie Abgleich von Lieferzeiten und Vertragsvereinbarungen zu erwarten.
  • Finanzwesen & Controlling
    In diesem SAP-Systembereich müssen die Stammdaten für u.a. Debitoren, Kreditoren, Materialien überprüft werden und Anpassungen in der Abwicklung von Banküberweisungen und der Steuerschlüssel werden erwartet. Eventuell ist ein neues Umsatzsteuersystem zu konfigurieren.
  • Materialwirtschaft
    Durch die Einstufung als Drittland sind Änderungen in den Stammdaten und im Lieferantenstamm nötig. Gleichzeitig müssen die Lieferzeiten an die längeren Zollprozesse angepasst werden, inkl. der neuen Formalitäten.
  • Fertigung
    Die Lieferzeiten müssen an die längeren Zollprozesse angepasst werden und die Stammdaten für Produktionen in GB müssen im System angepasst werden.
  • Kundenmanagement
    Auch in diesem SAP-Systembereich sind Anpassungen in den Kundenstammdaten nötig. Gleichzeitig muss beachtet werden, dass vertriebliche Aktivitäten zukünftig als Export aus dem EU-Binnenmarkt gekennzeichnet werden.
  • Globale Handelsprozesse
    Durch den neuen Status sind u.a. Anpassungen in der Zollabwicklung nötig und Compliance-Vorschriften müssen überprüft werden.
Auch eine gute Planung und durchdachtes Vorgehen ändern allerdings nichts daran, dass viele Unternehmen weder das modulübergreifende SAP-Know-how im Haus noch die Ressourcen haben, ein solches Projekt ohne Unterstützung durch externe Dienstleister zu bewältigen. Eine sinnvolle Lösung für Kapazitätsengpässe kann eine Zusammenarbeit mit unserem Application Management Services Team (AMS) sein.

AMS bedeutet in Kürze, dass Unternehmen sich zwar selbst um den Betrieb ihrer Applikationen, zum Beispiel SAP, kümmern, die Systempflege aber spezialisierten Experten überlassen. Anpassungen, wie sie rund um den Brexit notwendig sind, gehören zu den täglichen Aufgaben unserer AMS-Berater. Sie kennen die Anforderungen aus ähnlichen Projekten, besitzen Prozesswissen und bringen Synergiepotenziale mit, die Sie unterstützen den Sprint vom Brexit zu bewältigen  #AMSNACHPLAN.
Alexander Brocksieper
Head of SAP Business Development