Enterprise Architecture Management (EAM)

Ihr Weg zu einer zukunftssicheren und flexiblen Business Architektur

Enterprise Architecture Management (EAM)

Der Weg zu einer zukunftssicheren und flexiblen Business Architektur

 

EAM liefert die Governance und die Prozesse, um das Unternehmen zu steuern. ODA (Open Digital Architecture aus TM-Forum) ist das Referenzmodell, das den Inhalt füllt. In der Welt von ODA wird das Unternehmen nicht mehr als Sammlung von monolithischen Applikationen gesehen, sondern als ein Ökosystem aus gekapselten Komponenten.

 

Die vier klassischen Ebenen aus EAM haben folgendes Gegenstück in der ODA:

  • Geschäftsarchitektur - Business Governance
  • Informationsarchitektur - Information Framework (SID)
  • Anwendungsarchitektur - ODA Functional Architecture
  • Technologiearchitektur - ODA Canvas

In der Welt von EAM und ODA bilden Business Capabilities (Geschäftsfähigkeiten) den absoluten Mittelpunkt. Während Prozesse beschreiben, wie etwas getan wird (und sich ständig ändern), beschreiben Capabilities, was ein Unternehmen tun kann, um Wert zu schöpfen. Sie sind das stabilste Element in der Enterprise Architektur.

Und genau an diesem zentralen Punkt der Business Capabilities setzt unser Beratungsansatz bei den Unternehmen an. 

Hintergründe

  • In vielen Unternehmen wächst die IT-Landschaft organisch.
  • Legacy-Systeme sind oft tief im Unternehmen verankert und häufig nur unzureichend oder gar nicht dokumentiert.
  • Es gibt häufig nur einzelne Wissensträger für bestimmte Bereiche in dem Unternehmen.
  • Einen vollständigen Überblick über die vier Enterprise Domänen Business Architecture, Data Architecture, Application Architecture und Technology Architecture ist häufig gar nicht oder nur sehr bedingt unter Verwendung unterschiedlicher Dokumentationsarten vorhanden.

Der Ruf nach Kostensenkung und Erhöhung des Automatisierungsgrades zur Abwicklung des Mengengerüstes wird immer lauter. Da werden dann schnell Entscheidungen getroffen und neue IT-Systeme gekauft, ohne die eigentliche Ausrichtung der Business Strategie und den zugehörigen Unternehmenszielen entscheidend mitzubetrachten. Und die Folgen dieser Entscheidungen und Maßnahmen daraus sind häufig dann gravierend für die Unternehmen.

Jeder kennt diese Aussagen:

  • Die gekaufte Lösung ist doch nicht Plug&Play, sondern zieht nicht kalkulierbare Kosten und Aufwände nach sich.
  • Die gekaufte Lösung ist doch nicht so modular und flexibel wie gedacht. Viele Automatisierungen lassen sich nur schwer umsetzen. Eine erforderliche Integration in die Legacy Systemlandschaft oder zu anderen Komponenten im Rahmen der Transition wird seitens des Lösungsanbieters nur eingeschränkt angeboten bzw. ist nicht vorgesehen.
  • Transitionsprojekte laufen sowohl zeitlich als auch budgetmäßig aus dem Ruder und geplante Meilensteine für Funktionalitäten werden gerissen.
  • Die produktive Nutzung der neuen Lösung lässt weiter auf sich warten.

Es drohen sogar Projektabbrüche mit entsprechenden negativen Folgen für die Unternehmen.

In der Realität werden häufig keine oder falsche Prioritäten für die umzusetzenden Prozesse und Funktionalitäten in den Projekten gesetzt. Die Planung und Durchführung der Transitionsprojekte setzt bei den Unternehmen meistens direkt in der Phase der Systemauswahl und Implementierung an, ohne die wichtigen vorherigen Phasen der Business Strategie und IT-Strategie für die Unternehmensarchitektur im Vorfeld mitzubetrachten.

Unser Beratungsangebot

Wir haben aus unserer langjährigen Expertise heraus einen Beratungsansatz im Rahmen der Enterprise Business Architecture entwickelt, der die Unternehmen bei ihren Transsitions- und Modernisierungsprojekten ganzheitlich oder bei ausgewählten Fragestellungen entsprechend unterstützt.

Unsere Leistungen

Capability Map

Über ein auf dem TM-Forum basierendes Referenzmodell werden die Business Capabilities des Unternehmens ermittelt und entsprechend der zugehörigen Kerndomäne zugeordnet. Diese Zuordnung schafft auch Klarheit über die Aufgabenverteilung innerhalb der Organisation des Unternehmens in Form einer Capability Map.

IST-Aufnahme

Um das passende Zielbild für die Unternehmensarchitektur definieren und die erforderlichen Transitionsschritte (z.B. mittels einer Gap-Analyse) zur Erreichung dieses Zielbildes ableiten zu können, ist es erforderlich, auch eine entsprechende, möglichst vollständige Aufnahme der IST-Situation der jeweiligen EAM-Ebenen aufzunehmen und zu dokumentieren, falls diese nicht im erforderlichen Umfang bereits im Unternehmen vorhanden ist.

Auch diese IST-Aufnahme wird durch das TM-Forum basierende Referenzmodell unterstützt, auch wenn die Abläufe des Unternehmens bisher noch nicht danach ausgerichtet worden sind.

Building Blocks

Mittels der IST-Architektur, der Gap-Analyse und dem abgestimmten Zielbild mit einer priorisierten Capabilty Map werden über die ermittelten Business Capabilites die passenden Building Blocks ermittelt und definiert.

Dabei kann ein Building Block auch mehrere Business Capabilites bündeln, sofern dies sinnvoll ist und in das Zielbild passt.

Die Interoperabilität zwischen den Building Blocks wird durch die Definition der passenden Open APIs sichergestellt.

Die Berücksichtigung des kataloggetriebenen Architekturansatzes bei der Zielbilderstellung schafft zusätzlich noch eine weitere Flexibilität, Modularität und technologische Trennung der Komponenten.

Entscheidungen Systemauswahl

Auf Basis dieser strukturierten Arbeitsgrundlage der Building Blocks mit priorisierten und Reifegrad zugeordneten Capabilities können dann in einer weiteren Phase die Entscheidungen über die Systemauswahlen (mit den Aspekten Make-It, Buy-It oder Reuse-It) und Implementierungen zukunftsweisend getroffen werden.

Ihre Vorteile mit unserer Beratung

Auf diese Weise heben wir folgende Vorteile für die Unternehmen:

  • Schnellere Markteinführungszeit
  • Höhere Kundenzufriedenheit
  • Reduzierte Betriebskosten
  • Verbesserte Wettbewerbsfähigkeit
  • Stärkere Automatisierung und Reaktionsfähigkeit

Unter Einbeziehung unser eigenen IT-Lösung unter Verwendung der kataloggetriebenen Architektur bieten wir zusätzlich die Möglichkeit, dass die Unternehmen neben unserer Beratungsleistung auch von unserer langjährigen Expertise in der Entwicklung einer flexiblen und modularen Plattform zu partizipieren. 

 

Die Ausgangssituation – Wenn gewachsene IT-Landschaften zu tickenden Zeitbomben werden

Stellen Sie sich ein Unternehmen vor, das über Jahre hinweg erfolgreich gewachsen ist. Mit jedem neuen Produkt, jeder neuen Abteilung und jedem neuen Prozess kamen neue IT-Systeme hinzu. Eine Anwendung hier, eine Ergänzung dort – oft pragmatisch eingeführt, um ein dringendes Problem zu lösen.

So entsteht eine Landschaft, die eher einem verwunschenen Wald gleicht als einer modernen, klar strukturierten Architektur: verwinkelt, teils undurchdringlich, und mit so manchem alten Baum, der schon längst nicht mehr trägt.

Die Dokumentation?

Lückenhaft oder gar nicht vorhanden. 

Das Wissen?

Oft nur in den Köpfen weniger Experten verborgen.

Ein vollständiger Überblick über die Business-, Daten-, Applikations- und Technologiearchitektur?

Meistens: Fehlanzeige.

Der Ruf nach Wandel – und die gefährlichen Schnellschüsse

Mit zunehmendem Wettbewerbsdruck wird der Ruf nach Kostensenkung und Automatisierung immer lauter. Das Mengengerüst steigt, Prozesse sollen schneller, sicherer und effizienter werden.

Und dann passiert genau das, was so vielen Unternehmen passiert:

Es wird ein neues IT-System gekauft – schnell, pragmatisch, mit dem Blick auf ein vermeintlich perfektes Versprechen des Herstellers.

Doch kurze Zeit später tauchen die schon bekannten Aussagen auf:

  • „Wir dachten, das wäre Plug & Play – jetzt explodieren die Kosten.“
  •  „Die Lösung ist gar nicht so flexibel wie erwartet – Automatisierung? Kaum möglich.“
  •  „Die Integration in unsere bestehende Systemlandschaft? Nur eingeschränkt oder gar nicht vorgesehen.“
  •  „Das Transitionsprojekt läuft aus dem Ruder – Zeit und Budget sind nicht mehr zu halten.“

Im schlimmsten Fall droht sogar ein Projektabbruch mit gravierenden Folgen für das gesamte Unternehmen.

Und die Ursache?

Nicht selten beginnt die Reise direkt bei der Systemauswahl – ohne vorher klar zu definieren, wohin die Reise überhaupt gehen soll.
Business-Strategie?
IT-Strategie?
Ein durchdachtes Architekturzielbild?
Fehlanzeige.

Der Wendepunkt – Unser Beratungsansatz bringt Klarheit ins System

Mit unserer langjährigen Expertise haben wir einen strukturierten und praxiserprobten Ansatz entwickelt, der Unternehmen sicher durch die Transition und Modernisierung führt – ob ganzheitlich oder fokussiert auf einzelne Fragestellungen.

Im Zentrum stehen zwei Dinge:

  • Ein moderner Portfolio- und Serviceansatz, der Kundenzentrierung und Zukunftsfähigkeit sicherstellt
  • Ein klarer Blick auf die Unternehmensziele und die benötigten Fähigkeiten, um diese zu erreichen

Wir schaffen Transparenz über:

  • strategische Ausrichtung,
  • Fähigkeitslücken,
  • Anforderungen an die zukünftige IT-Landschaft.

Und wir ermöglichen, dass neue Fähigkeiten Schritt für Schritt aufgebaut werden – so, dass die Organisation die Veränderungen versteht, annimmt und nachhaltig nutzen kann.

 

Kontakt

BTC AG
Frank Schauland Mgt Consultant • Smart Software Solutions