BTC nutzt die Low-Code-Plattform Simplifier 

BTC nutzt die Low-Code-Plattform Simplifier zur Entwicklung kundenspezifischer Applikationen

Erstes BTC-Projekt: Instandhaltungslösungsfamilie – vom Standardmanagement bis zur Wartungspflege, mobilen Bearbeitung und Kennzahlen-Cockpit.

Oldenburg, 15. September 2020
BTC und der deutsche Low-Code-Plattform-Anbieter Simplifier sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Simplifier unterstützt die BTC seitdem mit seiner Plattform dabei, Softwareanwendungen schnell und auf Basis von Standardbausteinen zu entwickeln. Statt eine Anwendung aufwendig zu programmieren, können mit der Low-Code-Plattform Oberflächen sowie zusätzliche Features zügig erstellt oder ergänzt werden. Und auch die Integration in bestehende Systeme ist unkompliziert.
Als erstes Low-Code-Projekt auf dem Framework von Simplifier entwickelt BTC derzeit ihre Instandhaltungs-Familie – von der Architektur bis zur Umsetzung mit Stammdatenmanagement, Wartungspflege und Disposition bis zur mobilen Bearbeitung und Kennzahlen-Cockpit. Im Maßnahmen-Cockpit fließen in der Instandhaltungslösung alle Informationen aus Maschinen, Anlagensensoren oder dem Callcenter zusammen. So lässt sich der Zustand eines Objekts vollumfassend überblicken, und es können beispielsweise bei einer Störung gezielt Maßnahmen eingeleitet werden. Die von BTC entwickelten Konnektoren, die im Zusammenhang mit der Instandhaltungslösung entstehen, werden der Community von BTC zur Verfügung gestellt. Diese lassen sich auf der Integrationsplattform zu individuellen Lösungen zusammenbauen – etwa für ERP -, CRM- oder IoT-Systeme. Aufgesetzt wird bei einer Low-Code-Entwicklung auf das vorhandene Datenmodell im Unternehmen – etwa das SAP-System. „So ist es möglich, bei einer spezifischen Anpassung eines Features nicht bei Null anfangen zu müssen, sondern bildlich gesprochen erst bei 60 oder 80 Prozent eines angestrebten Ergebnisses“, sagt Thomas Weimar, Senior Manager und Verantwortlicher für das Thema Asset Management bei BTC.

Die Gründer des Würzburger Unternehmens Simplifier stammen aus den Domänen, in denen auch BTC zuhause ist: Energie und SAP. Für die Energiebranche und deren Funktionsbereiche in der Unternehmenssoftware haben die Würzburger viele vorgefertigte konfigurierbare Konnektoren programmiert. „Wir freuen uns sehr, BTC im Rahmen unseres Partnerprogramms bei der Entwicklung von kundenspezifischen Apps zu unterstützen. Mit unserer Low-Code-Plattform kann BTC nun noch schneller auf individuelle Kundenanforderungen reagieren und die Applikationen zeitnah und unkompliziert anpassen“, sagt Florian Ruehl, Chief Sales Officer bei Simplifier. „Das aktuelle Instandhaltungsprojekt von BTC ist erst der Anfang, und wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit bei weiteren Projekten.“
Die Low-Code-Lösung für die Instandhaltung können Unternehmen entweder als On-Premises-Lösung installieren und selbstständig betreiben oder als Cloud-Service von BTC beziehen. 

Analysten wie Forrester und Gartner sagen der Low-Code-Entwicklung in den nächsten Jahren ein starkes Wachstum voraus. Mittels einer Low-Code-Plattform lassen sich Grundfunktionen einer Anwendung einfach und zeitnah konfigurieren sowie verschiedene Komponenten integrieren und neue Lösungen kreieren. Nach Aussagen der Analysten kann eine Software-Lösung so drei bis sieben Mal schneller gebaut und respektive erweitert werden. 

Ein wichtiger Grund für den wachsenden Low-Code-Trend ist die sogenannte Schatten-IT, die in Unternehmen aller Branchen gedeiht. In vielen Fachbereichen kommen immer wieder selbstprogrammierte Software-Schnipsel, Excellisten oder Programmmodule zum Einsatz. „Das Handicap dabei ist, dass die selbstgestrickten Lösungen, von denen die IT in der Regel erst erfährt, wenn Änderungen anstehen, schwer zu bedienen sind und Updates nur sehr aufwendig vorgenommen werden können“, sagt Thomas Weimar und betont: „Die Low Code Entwicklung kann diesen unbefriedigenden Zustand für ein Unternehmen und dessen Prozesse relativ kostengünstig und mit wenig Aufwand beenden. Durch die zentrale Verwaltung aller IT-Programme – ob Low Code oder Standard – wird die Transparenz erhöht und Doppelentwicklungen im Unternehmen lassen sich so ausschließen. Zudem steigt die Flexibilität in Bezug auf Änderungen.“

Dr. Heinrich Tschochohei
Managing Director