#Fiori First bei EWE NETZ

Fiori First bei EWE NETZ – der Weg zu einer neuen Arbeitsweise im SAP-System

Aufbruch unter Zeitdruck

Der 24h-Lieferantenwechsel setzte einen klaren Zeitrahmen – und machte deutlich: Das bestehende, seit 2016 gewachsene IS-U-System konnte die zukünftigen Anforderungen nicht mehr zuverlässig erfüllen. EWE NETZ entschied sich daher für die Einführung von SAP S/4HANA Utilities. Doch im Fokus stand nicht nur die technische Transformation. Ziel war es, die tägliche Arbeit im System grundlegend zu verbessern – mit einer klaren Ausrichtung auf die Anwendenden. Nicht die Software sollte den Prozess vorgeben, sondern die Arbeitsrealität der Fachbereiche.

Moderner Neustart mit SAP Fiori

Mit der Einführung von SAP S/4HANA Utilities und dem vollständigen Umstieg auf SAP Fiori als zentrale Oberfläche verfolgte EWE NETZ ein klares Ziel: Prozesse vereinfachen, Orientierung schaffen und die Effizienz im Tagesgeschäft spürbar erhöhen.

Gemeinsam entschieden wir uns, Oberfläche und Berechtigungen konsequent neu zu denken – ausgehend von den tatsächlichen Arbeitsabläufen der Nutzenden. In iterativen Workshops mit den Fachbereichen entstanden rollenbasierte Launchpads, die genau auf die jeweiligen Aufgaben zugeschnitten sind. Parallel dazu wurde das Berechtigungswesen grundlegend neu strukturiert. Die zuvor historisch gewachsene, sehr feingranulare Logik wurde bewusst vereinfacht und an die neue Fiori-Welt angepasst. Oberfläche und Berechtigungen greifen nun ineinander – und bilden gemeinsam die Grundlage für eine intuitive und zugleich sichere Nutzung.

Komplexität beherrschen, Akzeptanz schaffen

Die Rahmenbedingungen waren anspruchsvoll: hoher Zeitdruck durch regulatorische Vorgaben, mehrere parallel laufende Projektstränge und keine Alternative zum angepeilten Go-Live-Termin. Der Schlüssel zum Erfolg lag in der engen Verzahnung mit den Fachbereichen. Durch kontinuierliche Abstimmungen, kurze Feedbackzyklen und eine konsequente Einbindung der Anwendenden konnte sichergestellt werden, dass das neue System nicht nur funktioniert, sondern im Alltag überzeugt. So entstand Schritt für Schritt Vertrauen in die neue Arbeitsweise – und eine hohe Akzeptanz bereits vor dem GoLive.

Mehr als ein Systemwechsel

Das Projekt zeigt: Der eigentliche Mehrwert entsteht nicht durch die Einführung eines neuen Systems, sondern durch die Art und Weise wie Menschen damit arbeiten. Die Rückmeldungen aus Fachbereichen und Management sind durchweg positiv: „Wir sind begeistert, welches Potenzial in den neuen Oberflächen steckt“, so Ulf Meinen, SAP-Experte seitens EWE NETZ „Das Projekt hat Signalwirkung für den gesamten Konzern. Fiori First hat sich als neue Best Practice für weitere SAP-Projekte etabliert. Nun geben wir den Anwendenden Zeit für die Umgewöhnung von der GUI zu Fiori. Die nächste Veränderung dürfte danach der Einsatz von Joule ein.“

EWE NETZ

„Die Menschen in den Mittelpunkt stellen – wie die BTC AG es geschafft hat, eine erfolgreiche Transformation durch konsequente Fokus sierung auf die Anwendenden maßgeblich zu gestalten!“

Projektumfang und Nutzen auf einen Blick

  • Migration von IS-U auf SAP S/4HANA Utilities
  • Fiori First: rollenbasierte Launchpads entlang realer Arbeitsprozesse
  • Neuausrichtung des Berechtigungskonzepts, abgestimmt auf die Fiori-Oberflächen
  • Enge Einbindung der Fachbereiche durch iterative Workshops
  • Reduktion von Komplexität in Oberfläche und Berechtigungen
  • Hohe Akzeptanz durch frühzeitige Nutzerorientierung
  • Erfolgreicher Go-Live – in time, in budget, in quality

 

Kontakt

BTC AG Kontakt Marco Grieger
Marco Grieger Manager Teams SAP Public Cloud Center of Competence