Viele Cloud-Projekte scheitern nicht an der Technik. Sondern am Lastenheft. ⚠️
Klingt provokant? Ist aber gelebte Praxis.
Denn klassische Anforderungslogik trifft in modernen SAP-Cloud-Projekten oft auf eine Realität, für die sie nie gemacht war. Was früher Struktur gegeben hat, wird heute schnell zum Bremsklotz.
In unserer neuen TechTonic-Folge sprechen Kai und Marco Grieger genau darüber, und vor allem auch darüber, was Unternehmen jetzt anders machen sollten.
𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐚𝐬 𝐓𝐡𝐞𝐦𝐚 𝐠𝐞𝐫𝐚𝐝𝐞 𝐣𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐬𝐨 𝐫𝐞𝐥𝐞𝐯𝐚𝐧𝐭
Mit SAP Cloud, Fit-to-Standard und Clean Core verändert sich die Logik von Projekten grundlegend: Nicht mehr maximale Individualisierung ist das Ziel sondern die intelligente Nutzung von Standards. Wer weiterhin versucht, jede Anforderung im Detail vorab festzuschreiben, verhindert genau diese Flexibilität.
Drei zentrale Erkenntnisse aus der Folge:
𝟏. 𝐋𝐚𝐬𝐭𝐞𝐧𝐡𝐞𝐟𝐭𝐞 𝐩𝐚𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐨𝐟𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐳𝐮𝐫 𝐂𝐥𝐨𝐮𝐝-𝐑𝐞𝐚𝐥𝐢𝐭𝐚̈𝐭
Was vollständig spezifiziert ist, lässt kaum Raum für iterative Anpassung. Gerade in dynamischen Cloud-Projekten ein echtes Problem.
𝟐. 𝐒𝐭𝐚𝐧𝐝𝐚𝐫𝐝 𝐬𝐜𝐡𝐥𝐚̈𝐠𝐭 𝐈𝐧𝐝𝐢𝐯𝐢𝐝𝐮𝐚𝐥𝐞𝐧𝐭𝐰𝐢𝐜𝐤𝐥𝐮𝐧𝐠 – 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐦𝐚𝐧 𝐢𝐡𝐧 𝐳𝐮𝐥𝐚̈𝐬𝐬𝐭
Der Vergleich „Schreiner vs. Möbelhaus“ bringt es auf den Punkt: Wer alles maßanfertigen will, verliert Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und oft auch Wirtschaftlichkeit.
𝟑. 𝐅𝐢𝐭-𝐭𝐨-𝐒𝐭𝐚𝐧𝐝𝐚𝐫𝐝 𝐢𝐬𝐭 𝐤𝐞𝐢𝐧 𝐊𝐨𝐦𝐩𝐫𝐨𝐦𝐢𝐬𝐬, 𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐧 𝐒𝐭𝐫𝐚𝐭𝐞𝐠𝐢𝐞
Erfolgreiche Projekte starten nicht mit der Frage „Was wollen wir alles bauen?“
Viel Freude mit dieser Folge!
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