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Digital Defense Report - Cyberkriminalität nimmt weiter zu

Thema: Security
Datum: 16.11.22
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Maurice Grassee

Cyberkriminalität nimmt weiter zu

Im kürzlich erschienenen Digital Defense Report haben Microsofts IT-Sicherheitsexperten die aktuelle Bedrohungslandschaft beleuchtet und Maßnahmen zur Stärkung der digitalen Verteidigung niedergeschrieben.
Dabei werden insbesondere zwei Aspekte deutlich.
Zum einen haben Cyber-Attacken auf kritische Infrastrukturen deutlich zugenommen. Dieser Anstieg ist überwiegend auf verstärkte Angriffe durch autoritäre Staaten zurückzuführen.
Zum anderen steigt das generelle Wachstum von Cyberattacken weiterhin stetig an.

Vor diesem Hintergrund erneuern die Microsoft-Experten im Digital Defense Report den Appell nach einem modernen Sicherheitsansatz für Unternehmen und der Beachtung grundsätzlicher Sicherheitsregeln, wie z.B. einer Multi-Faktor-Authentifizierung.
In diesem Artikel
haben wir Ihnen bereits konkrete Maßnahmen dazu aufgelistet.
Außerdem haben wir in diesem Beitrag einen zeitgemäßen Sicherheitsansatz anhand des Zero Trust Prinzips, dem Conditional Access und Microsoft Information Protection erläutert.

Ungeschützte Endgeräte als Einstiegspunkt für Cyber-Kriminelle

Blickt man auf die veröffentlichten Cybercrime-Statistiken von Microsoft, so wird das Ausmaß der aktuellen Cyberkriminalität und der Bedarf moderner Sicherheitslösungen deutlich.

  • So verzeichnet allein Microsoft jede Minute (!) ca. 133.000 Angriffe, die durch Microsoft Sicherheitstools und Architekturen abgewehrt werden.
  • Ca. 35.000-mal pro Minute probieren die Kriminellen dabei, Passwörter zu knacken – das sind ca. 580 Versuche pro Sekunde!
  • Zudem werden 1.095 DDoS-Attacken pro Minute registriert. Bei diesen Angriffen sollen durch übermäßig viele Anfragen Server zur Überlastung geführt und so beispielsweise ganze Geschäftsmodelle zum Erliegen gebracht werden.

Durch die Einführung moderner Arbeitsplätze und flexiblen Arbeitsmodellen hat sich auch die Vorgehensweise von Cyberkriminellen geändert.
Einstiegspunkt für Angriffe sind oftmals ungeschützte Endgeräte. Zwar hat der Microsoft Defender for Endpoint 18.265 Bedrohungen pro Minute abgewehrt, jedoch gibt es noch eine Großzahl an Endgeräten, die nicht grundlegend abgesichert sind und in diesen Zahlen folglich nicht berücksichtigt werden.
Laut Microsoft verfügt ein durchschnittliches Unternehmen über 3.500 Geräte, die nicht entsprechend geschützt sind und somit ein potenzielles Einfallstor für kriminelle Handlungen darstellen. Hier gilt es nachzubessern, um kritische Informationen sowie Geschäftsgrundlagen vor ungewünschten Zugriffen zu schützen!

Laut Bitkom wurden bereits 9 von 10 Unternehmen in irgendeiner Form Opfer von Datendiebstahl, Spionage oder Sabotage. Der Gesamtwert des Schadens belief sich 2020/2021 auf schätzungsweise 223 Milliarden Euro.
IT-Security ist demnach ein essenzieller Bestandteil einer guten Architektur und Grundlage eines modernen Arbeitsplatzes.

Sie sind sich unsicher, ob Ihre aktuelle IT-Konfiguration ausreichend ist?
Microsoft bietet vielfältige Möglichkeiten, um Ihr Unternehmen spezifisch und ganzheitlich zu schützen.
Gerne stellen wir Ihnen diese in einem persönlichen Gespräch vor!

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